Warum ich über Edutainment schreibe

Mir macht es Spaß, für den Spaß anderer Menschen zu sorgen. Ich bringe sie gern zum Lachen. Mein idealer Beruf wäre also Alleinunterhalter. Mein Pech ist, dass mir gewisse Themen wichtig sind, und ich sie damit anderen nahe bringen möchte - zum Beispiel Körpersprache zu verstehen. Damit müsste meine Berufswahl wohl Pädagoge sein.

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Edutainment und PowerPoint-Karaoke

Die Regeln des Powerpoint-Karaokes sind einfach erklärt: man fische eine Powerpoint-Präsentation aus dem Internet, drücke einem Menschen ein Mikrophon in die Hand, stelle ihn vor die laufende Präsentation und bitte ihn, eben dieselbe dem feixenden Publikum zu erklären. Natürlich ohne je zuvor auch nur eine Folie gesehen zu haben und ohne eine Möglichkeit Folienzahl oder Durchlaufgeschwindigkeit zu beeinflussen.

Für die Auswahl der Präsentation gilt die Regel, je weiter sie inhaltlich vom Erklärenden entfernt und je blöder, desto besser ist sie geeignet. Alle weiteren Regeln sind Zutat, wie z.B. die, aus einer Abfolge von mehreren Präsentationen mit Erklärungsversuchen einen sportlichen Wettkampf zu gestalten.

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Mein Weg zum Edutainment: Die Universität

So schnell aber ließ ich nicht locker bei der Schule, vielleicht war da ja doch noch etwas mehr an Spaß und Anarchie zu finden als ich auf den gewöhnlichen Anstalten erleben durfte. Mein eigener Sonderweg hieß Abendgymnasium. Unterm Strich ging es dort wirklich lebhafter zu als in allen Schulen vorher, aber eigentlich nur, wenn wir die Pausen, die Zeit in der Cafeteria und das Bier danach zur Schule hinzu zählen. Der Unterricht selbst war knochentrocken, wie gewohnt – nur anders. Viele der jungen Lehrer waren zukünftige Altachtundsechziger und verhielten sich schon damals so. Die ganzen ideologischen Wolkenschiebereien gaben keinen Tropfen Spaß her, dazu war die Kritik an den herrschenden Verhältnissen viel zu ernst.

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Mein Weg zum Edutainment: Die Schule

Schon bevor mir die erste Schulglocke läutete, entfaltete die Schule ihre erzieherische Wirkung. Kurz nach meinem fünften Lebensjahr wurde sie zunehmend in die Ermahnungsmaßnahmen der Eltern eingebaut: „Wenn du erst einmal zur Schule gehst, dann hast du nicht mehr viel zu lachen.“ Leider behielten meine Eltern Recht, es gab dort nicht viel zu lachen und wenn es mal doch etwas zu lachen gab, dann hatte der Witz garantiert die pädagogische Qualitätskontrolle bestanden. Denn es waren die Lehrer, die die Witze machten - wenn überhaupt. Kam einer der keimfreien und pädagogisch wertvollen Witze von vorn, dann mussten wir lachen. Auch dann wenn wir den Witz nicht verstanden, doch das war wohl der Trick bei der Sache.

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Was macht den besonderen Kündigungsschutz besonders?

Seit vielen Jahren schon moderiere ich eine Veranstaltungsreihe. Die Reihe wird vom ZBFS („Zentrums Bayern Familie und Soziales“ - ZBFS- oft auch noch Integrationsamt genannt) und der IHK Nürnberg organisiert und findet stets an einem Wochentag von ca. 17:00 bis 19:00 in Nürnberg statt. Es gibt einen allgemeinen informativen Teil und dazu Infostände.

Immer geht es um Arbeitnehmer mit einer Beeinträchtigung, derentwegen ihre Arbeitgeber die Leistungen des ZBFS in Anspruch nehmen möchten. Die Beeinträchtigungen sind beispielsweise eine plötzliche Schwerbehinderung, die Einstellung von Schwerbehinderten und was sich an fatalen gesundheitlichen Desastern im Arbeitsleben noch so einstellen kann.

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Mein Edutainment in Moderationen

Vorn ist eine Bühne aufgebaut? Gut – dann haben wir es mit einer Veranstaltung, einem Kongress, einer Tagung oder ähnlichem zu tun. Dass die Teilnehmer der Unterhaltung wegen kommen, können wir ebenfalls ausschließen – es sind berufliche oder geschäftliche Gründen, die die Gäste herbringen. Ernste und wichtige Sachen also.

Ich komme als Moderator dazu. Ich soll Unterhaltung und Spaß in die Veranstaltung bringen, die sonst nicht da wären. Ich bin der Entertainer des ernsten Anlasses.

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PRO Fachkräfte Kongress für Personal-Management

Normalerweise schreibe ich über Veranstaltungen, an denen ich selbst mitwirke. Jetzt ist es anders. Zugegeben – in den letzten Jahren habe ich gelegentlich an der Kongressreihe mitgewirkt; moderierend oder auch workshopend (Sprachkritiker aufgepasst – ein neuer Anglizismus!). In diesem Jahr am 15. November bin ich normaler Teilnehmer beim Personalkongress PRO Fachkräfte in Nürnberg und darauf freue ich mich besonders.

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Rückblick des Moderators auf die Bildungskonferenz

Als Massenveranstaltung war die Bildungskonferenz am 23. März nicht geplant, aber als eine zum Mitreden und Mitmachen. Der etwas ungünstige Zeitpunkt an einem Freitagnachmittag legte es nahe, die Gäste nicht mit Vorträgen zu berieseln, sondern zum Mitmachen einzuladen. Viel wichtiger aber noch war die Erfahrung, dass viele Menschen viele Sichtweisen und Erfahrungen einbringen können und auch einbringen wollen. Das heißt natürlich nicht, dass gleich jede und jeder sich das Mikrofon schnappt. Auch wenn Gäste mitmachen wollen, gibt es Bühnenangst, also die Hemmung, vor anderen zu reden.

Moderatorenaufgabe

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Moderation des Bildungskongresses am 09.03.

Ungefähr die Hälfte der Schüler eines Jahrgangs macht Abitur, von denen wiederum ca. 80% mit einem Studium beginnen – und die brechen das Studium mit einer Wahrscheinlichkeit von ungefähr 30% wieder ab. Soweit die nüchternen Zahlen, die gar nichts über den Einzelfall aussagen. Außer natürlich, dass es in jedem Jahrgang ca. 12% besondere Einzelfälle gibt, die das Scheitern an der Hochschule erleben mussten – jede und jeder Achte!

Auf dem Weg in die weithin geforderte Akademisierung mag man die Abbrecherzahlen als Kollateralschäden verbuchen – auf dem Weg zu Gipfel stürzen halt ein paar ab. Trotzdem sollte die Frage gestellt werden, ob es neben dem akademischen Weg in die berufliche Karriere nicht auch noch andere gibt.

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Themen 2018

Für das Jahr 2018 haben Experten und Politiker der Wirtschaft erneut eine glänzende Prognose gestellt. Die Nachricht sorgt für gute Laune und kündigt das Fortleben von Herausforderungen an.

Kurze Reaktionszeiten auf neue und wechselnde Herausforderungen, zum Beispiel bei immer kürzeren Innovationszyklen,
Wachsende Komplexität der Aufgaben, für die mehr Informationen und Wissen bereit gestellt werden müssen,
Steigende Produktivität als Folgerung daraus, um mit den Herausforderungen fertig zu werden.

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